Psychoedukation

Die Psychoedukation hat immer das Ziel mit der Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten einen gesundheitsförderlichen Lebensstil zu ermöglichen. Dies erfolgt je nach Kontext in unterschiedlichen Formen:
Zu Beginn und im Verlauf einer psychologischen Beratung wird mit Psychoedukation eine Verbesserung des Verständnisses von Belastungssymptomen und deren Behandlung angestrebt. Dies soll auch die Krankheitsbewältigung erleichtern. Zum Beispiel erfolgt eine Aufklärung über eine bestimmte Diagnose und des entsprechenden Störungsmodells. Am Ende einer Behandlung kann sie dazu dienen, die Integration des in der Beratung neu erlernten Verhaltens in den Alltag sicherzustellen.
Psychoedukation richtet sich in den meisten Fällen an Personen, die gerade an einer bestimmten Erkrankung oder Belastungssymptomen leiden  und an Personen, die an Patientenschulungen in Folge einer (körperlichen) Erkrankung teilnehmen (z. B. kardiovaskuläre oder Krebs-Erkrankungen). Gegebenenfalls werden die Angehörigen mit einbezogen.

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